Magazin

175 Jahre Pickelhaube – Kein Grund zum Feiern

1843, also vor 175 Jahren, wurde erstmals die "Pickelhaube" in der preußischen Armee eingesetzt, damals allerdings nur "Helm" oder "Helm mit Spitze" genannt. Zur "Pickelhaube" machte erst der Volksmund die markante Kopfbedeckung. Die Spitze sollte Hiebe mit dem Säbel ablenken. Sie prangte auf einem Helm aus Stahl oder gepresstem Büffelleder. Fesche Soldaten Vor allem im Kaiserreich war die Pickelhaube der stolz getragene Schmuck des feschen Soldaten und allgegenwärtig im Alltag. Fahrbare Knetmaschine für das Militär, mit Soldaten mit Pickelhaube Hochemotional wurden die Bilder mit dem Beginn des ersten Weltkrieges. Gebückte alte Frau spendet für die Verwundeten des 1. Weltkriegs in eine Sammelbüchse des Roten Kreuzes Markant, aber nur bedingt tauglich Weil das Metall das Licht reflektierte und die heranrückenden Truppen verraten konnte, wurde der Helm im Kriegseinsatz nun mit einem Überzug getragen. Gegen die Granatsplitter in den Schützengräben des 1. Weltkrieges bot der Helm jedoch nicht genug Schutz und machte seit 1916 dem Stahlhelm Platz. Symbol des Preußentums Nur bei Polizei und Feuerwehr blieb die Pickelhaube noch eine Weile in Gebrauch.

175 Jahre Pickelhaube – Kein Grund zum Feiern2018-12-29T18:11:22+02:00

Koprolithen – Alles andere als pfui!

Wenn Sie zufällig auf einem der vielen Dino-Klopfplätze mal auf ein wurstförmiges oder knödelartiges Fossil stoßen, dann könnte das ein Koprolith sein. Koprolithen sind, nun ja, der versteinerte Kot von Dinosauriern oder anderen ausgestorbenen Tieren. Bitte werfen Sie Ihren Fund dann nicht gleich wieder weg!Denn die Kotballen können den Wissenschaftlern Auskunft über Dinge geben, die sie ohne sie nicht so leicht herausfinden können. Darüber, wie sich ihre Nahrung zusammensetzte zum Beispiel. Denn die Koprolithen von Fleisch- und Fischfressern könnten noch Bestandteile von Knochen oder Schalen ihrer Beute enthalten - der letzten Mahlzeit eines seit Jahrmillionen ausgestorbenen Tieres! Nicht immer weiß man genau, von welchem Tier die Koprolithen stammen. Aber 1998 gelang es erstmals, DNA aus Koprolithen zu extrahieren, also das Erbgut des Tieres, das sie fallengelassen hat - spannende Forschungsergebnisse stehen bevor!Koprolith eines Ichthyosauriers - Illustration aus einem Sachbuch von 1896 | © Quagga Illustrations

Koprolithen – Alles andere als pfui!2018-12-29T18:16:32+02:00

Schon gewusst? Der Kürbis ist eine Beere

Er sieht nicht so aus, er fühlt sich nicht so an, und doch: Der Kürbis ist eine Beere. Das sagen zumindest die Botaniker, bei denen alle Früchte, deren Samen frei im Fruchtfleisch liegen, Beere heißen. Also auch Gurken, Tomaten, Bananen und Avocados. Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren gelten bei ihnen dagegen als Sammelnuss- oder -steinfrüchte ...Die Pflanze mit den merkwürdig großen Beeren stammt aus Texas und Mexiko. Der wilde Kürbis wächst an Flussufern und klettert mit seinen langen Ranken auch auf Bäume. Er produziert kleine, hartschalige Früchte, ähnlich unseren Zierkürbissen. Nur die öl- und eiweißreichen Samen der Wildform sind für den Menschen genießbar, das Fruchtfleisch selbst ist bitter. Die Fruchtwand ist in reifem Zustand stark verholzt. Nach einiger Zeit der Lagerung bleiben trocknet das Fruchtfleisch an. Der Kürbis ist nun bestens schwimmfähig - eine Methode der Pflanze, ihre Samen auch über Wasserläufe zu verbreiten.Im Laufe vieler Jahrhunderte entwickelten die Indios aus den gelegentlich vorkommenden nicht bitteren Früchten des wilden Kürbisses die Grundlage für die heutige Vielfalt an Kürbissorten. Neben Mais und Bohnen gehörten Kürbisse schon in

Schon gewusst? Der Kürbis ist eine Beere2018-12-29T18:14:39+02:00

Auf der Spur von Dinosauriern und Drachen – Die besten Ausflugsziele in aller Welt (1)

Dinosaurer und Drachen besuchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Im Alter von etwa 5-12 Jahren begeistern sich die meisten Kinder für Dinosaurier. Ein großartiges Alter: Mehr und mehr erschließen sich die Kinder die Welt und ihre Wunder. Ein Glück, wenn die Eltern sich von ihrer Faszination anstecken lassen. Sie werden mit tiefen Einblicken in die Geschichte unserer Erde belohnt. Das ist so spannend wie ein Krimi. Denn ohne Spurenlesen, Vermutungen und Experimente kommt man nicht aus. Genau das Richtige also für abenteuerbegeisterte Familien. Spuren der Dinosaurier finden sich auf der ganzen Welt.

Auf der Spur von Dinosauriern und Drachen – Die besten Ausflugsziele in aller Welt (1)2018-12-28T12:43:45+02:00

Warum sich Drachen und Dinosaurier so erstaunlich ähnlich sehen

Ist doch seltsam, dass es in vielen Kulturen den Mythos des Drachen gibt, der so frappierend dinosaurierartige Züge hat: Geschuppter Körper, gefährliche Tatzen, langer Schwanz, gespaltene Zunge und ungemein groß und gefährlich. Ungefähr so wie der Tyrannosaurus rex also. Dabei waren die Dinosaurier schon 65 Million Jahre ausgestorben, bevor die ersten Menschen auf die Bühne traten. Menschen können Dinosaurier also niemals gesehen haben.

Warum sich Drachen und Dinosaurier so erstaunlich ähnlich sehen2019-03-12T21:04:41+02:00

Quagga?!

Wie, um alles in der Welt, sind wir auf den ungewöhnlichen Namen für unser Magazin und unser Unternehmen gekommen?Ursprünglich haben wir nach einem Symbol für die schwarz-weißen Holzstich-Illustrationen gesucht, mit denen wir 2010 unser Bildarchiv gestartet haben. Dabei sind wir beim Quagga (lat. Equus quagga quagga) fündig geworden, einer Unterart des Steppenzebras. Optisch gesehen handelte es sich eher eine Mischung aus Zebra und Pferd: Schwarz-weiß und rotbraun gestreifter Kopf und Hals, rotbraunes Hinterteil. Bis ins 17. Jahrhundert hinein war es im südlichen Afrika weit verbreitet. Das Wort 'Quagga' entstammt der Sprache der Khoi Khoi und soll den Ruf des Tieres imitieren, wobei das Doppel-G in 'Quagga' für ein kehliges 'ch' steht. Mangels Tonaufnahmen lässt sich dies jedoch heute nicht mehr beweisen.Jagd und Dürre führten dazu, dass die Herden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf wenige kleine Gruppen zurückgegangen waren. Die letzten freilebenden Quaggas sollen um die Wende zum 20. Jahrhundert im heutigen Namibia gesehen worden sein. Das einzige Foto eines Quaggas zeigt ein Exemplar, das im Zoo von Amsterdam bis 1883 überlebte.Nur noch

Quagga?!2018-12-29T18:15:06+02:00