Wie, um alles in der Welt, sind wir auf den ungewöhnlichen Namen für unser Magazin und unser Unternehmen gekommen?

Ursprünglich haben wir nach einem Symbol für die schwarz-weißen Holzstich-Illustrationen gesucht, mit denen wir 2010 unser Bildarchiv gestartet haben. Dabei sind wir beim Quagga (lat. Equus quagga quagga) fündig geworden, einer Unterart des Steppenzebras. Optisch gesehen handelte es sich eher eine Mischung aus Zebra und Pferd: Schwarz-weiß und rotbraun gestreifter Kopf und Hals, rotbraunes Hinterteil. Bis ins 17. Jahrhundert hinein war es im südlichen Afrika weit verbreitet. Das Wort ‚Quagga‘ entstammt der Sprache der Khoi Khoi und soll den Ruf des Tieres imitieren, wobei das Doppel-G in ‚Quagga‘ für ein kehliges ‚ch‘ steht. Mangels Tonaufnahmen lässt sich dies jedoch heute nicht mehr beweisen.

Jagd und Dürre führten dazu, dass die Herden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf wenige kleine Gruppen zurückgegangen waren. Die letzten freilebenden Quaggas sollen um die Wende zum 20. Jahrhundert im heutigen Namibia gesehen worden sein. Das einzige Foto eines Quaggas zeigt ein Exemplar, das im Zoo von Amsterdam bis 1883 überlebte.

Nur noch auf Bildern hat sich das Quagga erhalten. Wir fühlen uns verpflichtet, nicht nur das Quagga, sondern auch viele andere Schätze der Natur- und Kulturgeschichte in digitaler Form wieder zum Leben zu erwecken.